Heiligengrabe im Frühsommer 2015

Klosterkirche

Das letzthin erwähnte Rondell vor der Abtei beginnt seine Blütezeit, die Stauden haben sich „herausgemacht“ , sind kräftiger geworden, werden reichlich mit Wasser versorgt, da es leider sehr trocken ist.

Der ebenso erwähnte Katalog “Preussens“ Töchter ist erschienen. Der Kuratorin und Herausgeberin, Frau Sarah Romeyke, ist da ein großes Werk gelungen. Schon die gleichnamige Ausstellung war ein Erfolg, darum ist sie bis ins dieses Jahr verlängert worden. Im Katalog kann man alles über die Ausstellung und noch viel mehr lesen. Man kann den Katalog in Heiligengrabe erwerben oder in einer Buchhandlung: ISBN978-3-86732-193-8.

Auf dem Damenplatz zieht neues Leben ein, einige Wohnungen sind schon fertig gestellt und bezogen, an anderen wird gearbeitet. In den dazugehörigen Vorgärten blüht es üppig.

Das ganze Jahr über gibt es die verschiedensten Veranstaltungen und im Sommer wunderbare Konzerte in der Heiliggrabkapelle. Die Kirche wird innen eingerüstet, der Altar ist schon eingehaust.
Die dringend notwendige Restaurierung beginnt und dabei sollen auch verschiedene Malereien aus den verschiedenen Epochen freigelegt werden. Der Restaurator ist noch auf der Suche, einige Rankenmalereni an den Gewölberippen tauchten schon auf und Reste einer Draperie, die wohl ein Epitaph umgab, das ist eine spannende Entdeckungsarbeit . Zum Schluß werden die gefundenen Malereien als Sichtfenster zu betrachten sein.

Im Kräutergarten wird fleißig gearbeitet, die Beete sind in bestimmte Kategorien eingeteilt. Es ist interessant zu lernen, welche Kräuter für bestimmte Krankheiten verwendet werden können. Natürlich kommen auch Küchenkräuter nicht zu kurz.
Im Zusammenhang mit der Restaurierung wird auch die neue Beleuchtung aufgehängt, die mit Hilfe der Mitgliederspenden des Fördervereins angeschafft werden konnten.

Der Wirt im Klosterhof freut sich über einen Besuch, der sich nach einer Besichtigung dank der excellenten Küche lohnt.
Hoffentlich haben Sie jetzt Lust, mal nach Heiligengrabe zu fahren, um alles kennenzulernen oder wiederzusehen. Vielleicht kommt Ihnen auch der Gedanke, Mitglied im Förderverein zu werden, es lohnt sich.

RvO

Geschrieben am 11.06.2015 von admin in Mitteilungen des Vorstands. 0 Kommentare.

20 Jahre Förderverein

Der Förderverein gibt sich Mühe mit der Zeit zu gehen, er ist ja noch jung – eben erst 20 Jahre. So wollen wir durch dieses neue Kapitel „Aktuell“ immer neue Nachrichten über die Arbeit des Fördervereins veröffentlichen und das Interesse aller Leser, hoffentlich auch jüngerer, wecken.
Es darf gern darüber geredet werden, denn wie oft kommt es vor, daß im Gespräch plötzlich eine Querverbindung festgestellt wird, die dann zur Annäherung an das Kloster Stift zum Heiligengrabe und seinem Förderverein führt.
Das Kloster Stift feiert 2012 sein 725-jähriges Jubiläum, ein ehrwürdiges Alter. Aber das täuscht: die alten Mauern sind immer noch mit Leben erfüllt, es wird musiziert, meditiert, gebetet und gearbeitet (ora et labora) und der Förderverein gibt sich Mühe – mit Hilfe seiner Mitglieder – dies alles zu unterstützen. Es wird gebaut, restauriert, renoviert – eine unendliche Geschichte, die jeder verstehen wird, der sich in alten und sehr alten Gebäuden auskennt.
Der Vorstand und ich freuen uns über dieses neue Kapitel und hoffen, Ihrer aller Interesse noch mehr auf Heiligengrabe und die Anliegen des Fördervereins hinzulenken.

 Im Januar 2011 hatte der Förderverein 20. Geburtstag. Seine „Geburt“ 1991 war die Folge dringend notwendiger Restaurierungsarbeiten an den Gebäuden des Klosters Stift zum Heiligengrabe. Ehemalige Stiftsschülerinnen taten sich zur Vereinsgründung zusammen. Wir müssen ihnen noch heute sehr dankbar sein, denn es konnte sehr viel getan und geholfen werden.
Zum Jubiläum haben wir uns ausgedacht, dieses Datum in irgendeiner Form festzuhalten. Es gibt die Stelen aus der Ausstellung von 2001 „Preussens FrauenZimmer“, die z.T. auch die Geschichte des Klosters darstellen. Wir haben sie gesichtet und festgestellt, daß wir mit einigen alten und dazu neu herzustellenden Stelen einen Rundgang anbieten können. Die Besucher, die außerhalb der Führungszeiten das Kloster Stift besuchen, können sich anhand der Stelen informieren.
Die dargestellten Personen sind nach den Jahrhunderten bzw. zu den entsprechenden Gebäuden angeordnet. Interessante archäologische Erkenntnisse kommen dazu. Ein noch zu entwerfender „flyer“ wird zusätzlich Informationen geben. Durch Spenden sind wir in der Lage, dieses Projekt zu verwirklichen, einige „Löcher“ gilt es noch zu stopfen, weitere Spenden sind also herzlich willkommen. ( Förderverein Heiligengrabe e.V. KD Bank eG. Kto. 1010 031 016 BLZ 350 601 90 oder Sparkasse Ostprignitz-Ruppin Kto. 1620 004 050 BLZ 160 502 02 )
Bis zum Sommer – Mitgliederversammlung am 9. Juni – soll alles fertig sein und wir freuen uns schon darauf, mit diesen Informationen beim Kennenlernen dieses einmaligen Ortes behilflich zu sein.
Renata v. Oppen – Vorsitzende

Geschrieben am 27.11.2011 von admin in Mitteilungen des Vorstands. 0 Kommentare.
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