725 Jahre Kloster Stift zum Heiligengrabe

In diesem Jahr feiert das Kloster Stift sein 725. Jubiläum – ein wahrhaft ehrwürdiges Alter und Anlaß zu allerhand Veranstaltungen. Einzelheiten sind unter www.klosterstift-heiligengrabe.de zu finden, aber auch die Leser der Informationen des Fördervereins sollen alles wissen.
Über die Ausstellung “Friedrich der Große und Heiligengrabe” ist schon berichtet. Am 10. Juni fand ein Jubiläumsfestgottesdienst in der Stiftskirche statt. Mit Lob- und Dankliedern – von Gemeinde und Chor gesungen, kamen auch vertonte Segensworte aus dem Heiligengraber Segensbüchlein zu Gehör.
Nach einer kurzen Kaffeepause fand man sich wieder in der Kirche zusammen, in der eine Podiumsdiskussion stattfand. Zu dem Thema “Heiligengrabe nach 1989″ erinnerten sich die Teilnehmer, u.a. Ministerpräsident i.R. Manfred Stolpe und Schirmherr des Kloster Stift, Dr.Dr. Wilhelm Hüffmeier, an die schwierigen Zeiten nach der Wende und den Neubeginn. Abends gab es ein wunderbares Fest-Konzert in der Kirche mit Orgel und Trompete.
Aber nicht nur die Ohren, auch die Augen bekommen allerhand zu sehen: am 12. August wurde die Ausstellung “Zeichen und Symbole” von Angela Junk-Eichhorn eröffnet. Über das Gelände sind Gemälde verschiedener Künstler “Kunst auf der Plakatwand” verteilt, die mit Farben und Themen erfreuen oder zum Nachdenken anregen.
Gleichzeitig kann man in den Ausstellungsräumen des Ostflügels der Abtei “Kreuzobjekte” von Andreas Dorfstecher betrachten, eindrucksvolle Werke aus Holz gearbeitet oder gemalt, vielseitig und anregend.
Es zeigt sich also immer wieder, daß ein Besuch in Heiligengrabe lohnend ist, es gibt für jeden Geschmack etwas.

Geschrieben am 12.08.2012 von admin in Allgemein. 0 Kommentare.

Besucherrundgang

Am 9. Juni 2012 wurde in Heiligengrabe ein Rundgang “eingeweiht”, der anhand von 18 Stelen die Geschichte des Kloster Stifts zum Heligengrabe erzählt. Diese Aufgabe stellte sich der Förderverein anlässlich seines 20.jährigen Gründungs-Jubiläums 1991.
Der Rundgang führt durch alle Jahrhunderte und beginnt an der Kirche (Stiftsprediger), geht an der Heiliggrabkapelle (Stiftshaupleute) vorbei zum Stiftshauptmannshaus, ehemalige Schule, (Stifts-schülerinnen) weiter zum Luisenhaus, das früher Gerichtsgebäude (Angeklagte Anna Else) war. Von dort geht es in die Nähe der Abtei (Äbtissinen aus drei Jahrhunderten) und zum Tiele-Winkler-Haus(Diakonissen, Klosterfrauen heute). Neben dem Taubenturm finden wir noch zwei Stelen, Gärtnerin und Hausdame. Auf dem Damenplatz steht die Stele einer Lehrerin vor ihrem Haus und dann endet der Rundgang mit zwei archäologischen Stelen an der Nordseite des Wulffen-Hauses, die über frühere Bebauung und Ausgrabungen berichten.
Ein ansprechendes Faltblatt (flyer) it an den Eingängen am Glockenturm und Klosterhof zu finden und erleichtert die Orientierung.
Es ist auffallend, wie viele Besucher die Stelen wahrnehmen und bei ihnen stehen bleiben, um alles zu “studieren”.
Dieser Rundgang ist besonders für die Besucher gedacht, die zu Zeiten nach Heiligengrabe kommen, in denen das Kloster geschlossen oder gerade keine Führungen angeboten werden. Es kann sich also jeder bei einem Spaziergang durch das schöne Gelände über Heiligengrabe informieren, denn auch an den Gebäuden sind Tafeln mit Erklärungen über Nutzung und Architektur angebracht.

Geschrieben am 12.08.2012 von admin in Allgemein. 0 Kommentare.
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